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Herzlich Willkommen in der Christuskirche zu Athen

Herzlich willkommen auf der Homepage der Evangelischen Kirche Deutscher Sprache in Griechenland!

Wir laden Sie herzlich ein, an unseren Gemeinde-veranstaltungen teilzunehmen und das Leben unserer Gemeinde kennenzulernen.

Ob Sie hier leben oder zu Besuch sind, wir hoffen, dass unsere Kirche für Sie ein einladender Ort der christlichen Liebe und des Verständnisses ist. Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen und laden Sie ein, Ihre Gaben in unser Gemeindeleben einzubringen.

Übrigens: Unsere Kirche verfügt über etliche Gästezimmer, in denen man, in zentraler Lage Athens, für kürzere oder längere Zeit angenehm wohnen kann.
Fragen Sie in unserem Kirchenbüro!

Ihr
Kirchengemeinderat

Wort zum Ewigkeitssonntag

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Athener Kirchengemeinde,

Aus unserer Gemeinde und aus dem Umfeld sind Menschen in diesem Jahr gestorben. Unser Gastpfarrer wird stellvertretend für alle, die selbst nicht kommen können, ihrer gedenken. Und auch wenn kein Gottesdienst gefeiert werden darf, so werden ihre Namen zum Ewigkeitssonntag in der Kirche verlesen. Auf den Altar werden zur Erinnerung an sie Kerzen leuchten, und so sind ihre Namen an diesem Morgen vereint. Das Licht leuchtet – sie sollen nicht vergessen sein.

Und gebetet werden die Worte, die Jesus selbst seine Jünger gelehrt hat, vertraute Worte, mit der Bitte zu Gott, zu trösten, wer an diesem Tag Trauer in sich trägt und den Verlust eines nahen Menschen beklagt.

All das im Vertrauen auf Gott. Er ist von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Herzliche Grüße und bleiben Sie behütet!

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Ein Wort zum Ewigkeitssonntag von unserem Gastpfarrer Martin Bergau

Das war ein gefühlter Einschnitt. Ich habe meinen Tageskalender gewechselt. Er durfte nun kleiner, kompakter sein. Der Lebensrahmen hat sich zum Ende der Dienstzeit verändert. Jetzt passt er sogar in meine Innentasche vom Sakko. Das finde ich praktisch.

Gedruckt ist er für den kommenden Sonntag mit der Überschrift: „Totensonntag“. Dieser Begriff setzt sich scheinbar unaufhaltsam für den letzten Sonntag im Kirchenjahr durch. Meiner ist es nicht.

Es ist vielmehr der „Ewigkeitssonntag“. Gewiss, an dem Tag gedenken wir der Menschen, von denen wir im Leben Abschied nehmen mussten. Und für Viele ist es ein schwerer Tag. Abschied tut weh und schmerzt. Und das dann besonders, wenn er unerwartet eingetreten ist und erst kürzlich das Leben verändert hat.

Der Ewigkeitssonntag hat daher sein ganz eigenes Gewicht. Er verbindet uns in der wachen Erinnerung mit denen, die vor uns gegangen sind. Im Gedenken tut sich eine Weite auf, die über uns selbst hinausgeht.Und lässt uns spüren, dass auch wir selbst im Fluss des Lebens unsere Tage planen, als Gast auf Erden.

„Alles hat seine Zeit“, heißt es in dem Abschnitt aus dem Prediger Salomo im Alten Testament, im Kapitel drei gleich der erste Vers. Wirklich alles. Und er zählt beispielhaft auf, was wir tun mit allen unseren Sinnen.

Schließlich aber ein anderer Blick auf das Tun und Machen von uns Menschen: Gott „hat auch die Ewigkeit in ihr Herz gelegt“. Ein wunderbares Bild, so werden wir Menschen gesehen. Ich staune beim Lesen jedes Mal.

Darüber denke ich zum Ewigkeitssonntag nach. In Gott ist zusammen, was wir uns nur getrennt vorstellen können. Zusammen, was vorher war und auch das, was sein wird.

Der Gedanke tröstet mich und stärkt. Und er macht mich bereit für das Jahr, das neue Kirchenjahr. Es wird kommen. Bald ist der erste Advent. Der Wochenspruch leitet diesen Übergang ein:

„Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen.“ Lukas 12,35

Sonntags um 10, 22.11.2020

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

Erwartungsvoll leben – geht das? und warum? – Unser neues Video zum letzten Sonntag im Kirchenjahr geht dieser Frage nach. Es zeigt, dass es dafür gute Gründe gibt. Allen Befürchtungen und allen Vorurteilen zum Trotz. Und unabhängig von unseren Erfahrungen oder unseren Stimmungen.
Lassen Sie sich berühren und ermutigen!

Wir wünschen Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag!

Es grüßen Sie und Euch herzlich

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas
mit allen, die auch bei der Erstellung dieses Beitrags wieder beteiligt waren

Podcast 2

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

Chris Paraskevopoulos ist Kantor der Christusgemeinde Athen. Unbeirrt und mit Leidenschaft setzt er sich auch in diesen Zeiten für seine Musik ein. Und hat dafür sehr gute Ideen. Mit ihm bin ich im Gespräch, und Jonas Möller sorgt für die Übersetzung.

Herzliche Grüße

Martin Bergau

Gruß in die neue Woche

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Athener Kirchengemeinde,

der Lockdown läuft und wir bewegen uns auch. Leider nicht in Richtung Kirche, aber doch auch irgendwie dahin, nur auf anderen Wegen.

Sie werden in der nächsten Zeit als Gruß nicht nur „Sonntags um 10“ erhalten, sondern auch regelmäßig eine Botschaft unseres Gastpfarrers Herrn Bergau.

Wir haben uns eine weitere Möglichkeit des In-Kontakt-Bleibens mit Ihnen ausgedacht, einen Podcast. Eine neue Medienerfahrung für uns, angeregt durch Gemeindepraktikant Jonas Möller. Dieses erste Audio- und Video-Gespräch wurde am gestrigen Freitag gesendet. Weitere Gespräche werden folgen.

Wir grüßen Sie und Euch herzlich, bleiben Sie/bleibt behütet!

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

„Gruß in die neue Woche“ von Gastpfarrer Martin Bergau

Da habe ich mich erschrocken. Natürlich – ich war in Gedanken. Und wollte den kleinen Supermarkt betreten, fand aber keine Karte für den Einlass. Plötzlich eine barsche Stimme, auf Griechisch. Ich verstand kein Wort, wusste aber sogleich, was passiert ist. Er wartete auf den Einlass, und ich hatte ihn übersehen.

Zum Glück hatte ich in meinem schmalen Wortschatz schon das Wort „Entschuldigung“, das ich auf Deutsch gleich noch einmal nachschob, so perplex war ich. Er redete noch einen Moment auf mich ein, dann bekam er eine Karte und durfte den Markt betreten.

Ich war auf dem „falschen Fuß ertappt.“ Nicht weiter schlimm. Doch unwillkürlich hatte ich mich irgendwie schuldig gefühlt.

Eine kleine Alltagsszene. Doch kenne ich das Gefühl auch anders, blicke ich auf mein Leben. Es fällt mir nicht schwer, mich zu erinnern, wo ich etwas schuldig geblieben bin. Manches tut auch heute noch weh. Die Zeit heilt ja nicht alles.

„Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.“ (2. Korinther 5, 10a) Das ist der Wochenspruch für die kommenden Tage.

Über Jahrhunderte hatte diese Vorstellung Menschen Angst eingejagt. Und manchmal wurde damit auch Politik gemacht. Wer will schon gern seine unerledigten Dinge des Lebens offenbar werden lassen?

Der Theologe Eberhard Jüngel hat diese vermutete Schärfe und Unerbittlichkeit anders gedeutet: Als eine Weise des Gerechtwerdens. Das ist im Richten, von dem hier gesprochen wird, enthalten.

Dass die offenen Geschichten meines Lebens eines Tages in Gott sich bergen können, ja, Gericht, doch in Liebe.

Das nimmt einer Schuld nicht das Gewicht. Es relativiert nichts. Es weiß um die Größe Gottes, denn „er hat seine Welt geliebt“ (Johannes 3).

Dies gibt die Freiheit, zu seinen unerledigten Dingen zu stehen. Dazu gehört auch Mut. Wo sich das verbreitet, wird auch die Gerechtigkeit auf der Erde und unter den Menschen wachsen.

Sonntags um 10, 15.11.2020

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

Novemberwetter, Ende des Kirchenjahres … das weckt trübe Gedanken.
Setzt da die Bibel mit ihrer Rede vom „Jüngsten Gericht“ noch etwas drauf?
„Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.“
Eine Drohkulisse, um Ängste zu nähren? Ganz im Gegenteil! Unser heutiges Video will zeigen, wie hoffnungsvoll und gelassen unser Leben unter dieser Perspektive sein kann.

Wir wünschen Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag!

Es grüßen Sie und Euch herzlich

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas
mit allen, die auch bei der Erstellung dieses Beitrags wieder beteiligt waren

Podcast 1

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

In diesem Podcast hören Sie ein Gespräch zwischen mir und unserem Gemeindepraktikanten Jonas Möller.
Ich spreche mit Menschen aus der Christusgemeinde über ein Thema, das sie mit der Kirche verbinden. Ein Gespräch mitten aus dem Leben. Mitten aus der Gemeinde in Athen.

Herzliche Grüße
Ihr

Martin Bergau

Sonntags um 10, 08.11.2020

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

„Aufwachen und einander stärken – Kräfte in Corona-Zeiten“
Dies ist das Thema dieser Woche von „Sonntags um 10“.
Wir beziehen uns dabei auf einen Bibeltext aus der geheimnisvollen Offenbarung und möchten nur eines vorweg nehmen: Er macht Mut in schweren Zeiten!

Wir wünschen Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag!

Es grüßen Sie und Euch herzlich

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas
mit allen, die auch bei der Erstellung dieses Beitrages wieder beteiligt waren

keine Gottesdienste während dem Lockdown

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Athener Kirchengemeinde,

seit dem heutigen Sonnabend, dem 7. November befindet sich Griechenland in einem dreiwöchigen Lockdown und damit können wir leider keine Gottesdienste mehr anbieten.

Wir haben uns in der Interims-AG deshalb darüber Gedanken gemacht, wie wir weiterhin mit Ihnen und Euch in Kontakt bleiben können. Unser „Sonntags um 10” ist ja mittlerweile zu einer festen Größe der Kommunikation geworden. Zu den „Zeichen der Zuversicht” lassen wir uns etwas einfallen und generell bleiben wir offen für neue Formate.

Wir wünschen Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag, bleiben Sie behütet!

Herzliche Grüße

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas


Mit diesem Schreiben grüßt Sie unser Gastpfarrer Herr Martin Bergau:

Es ist Samstag. Der erste Tag im Lockdown. Gestern noch bin ich abends durch die Gassen gewandert, ein letztes Mal mich vom bunten Treiben umwehen lassen. Heute ist es still. Kaum ein Auto, ab und zu ein Fußgänger, Gassigehen mit Hund.

Auch meine Nachbarin auf dem Balkon nebenan hat sich noch nicht gezeigt, das wechselseitige „Kalimera“ und „Grüß Gott“ gehört einmal am Tage dazu. Doch die Jalousien sind zur Seite gezogen, irgendwann werden wir uns wieder begrüßen.

Es ist ja nicht der erste Lockdown. Wir haben Erfahrung gemacht. Und wissen, wie sich der Blick viel stärker nach innen richtet. Dass es wohlüberlegt sein will, die Schritte nach außen zu tun. Und dass man seine Papiere dabei haben muss, die Begründung, weshalb nun dieser Weg gegangen sein will. Darüber müssen wir sonst nie Rechenschaft ablegen. Jetzt schon.

Wir werden am Sonntag keinen Gottesdienst feiern. Das schmerzt. Und auch keinen Kirchenkaffee im Garten, mit Abstand und Maske, aber persönlich, alle Wochen seit meinem Kommen aus Deutschland war das so.

Manchmal war ich erst zur Mittagszeit wieder im Pfarrhaus, die Fülle der Gespräche, der Themen, die wie in einem Fluss sich ergaben – ich habe sie sehr geschätzt und konnte rasch Kontakt gewinnen. Und ich hatte den Eindruck: das ging allen so.

Für die nächsten Wochen wird es anders sein. Wir werden das Ende des Kirchenjahres nicht im Gottesdienst gemeinsam feiern, sondern werden angewiesen sein auf Zoom oder Skype – immerhin. Doch welch bedeutende Phase ist gerade jetzt dran im Kirchenjahr: Das Losgeben eines ganzen Kirchenjahres in die Hände Gottes, der Buß – und Bettag, ein viel zu sehr in den Hintergrund gedrängter Feiertag, das Innewerden unserer Begrenztheit mit dem Ewigkeitssonntag und dann dieser Übergang in die Erwartung, spannungsreich und voller Geheimnisse – all das fällt in diese wenigen Wochen.

Nun werden wir auf den Ort des gemeinsamen Lobens, Bitten und Dankens für eine Weile verzichten müssen. Doch wir bleiben als Gemeinde, in den weitläufigen Ortsteilen Athens, verbunden, im Denken aneinander, in der Fürbitte, auch im stillen Gebet.

Und zum Telefonhörer lässt sich immer greifen, der Gruß, per Hand oder Mail, kann geschrieben werden und mit geringem technischen Aufwand tauchen auch die Gesichter der Menschen, die zu uns gehören, auf.

Das wird wieder wichtiger. Wertvoll ist es allemal. Der Lockdown hat die verführerische Energie zum Rückzug. Ihr zu widerstehen braucht Kraft. Wir können darum bitten. Und das gerade in dieser Zeit des Kirchenjahres, in der wir unseren Grenzen nachspüren und der großen Erwartung inne werden, dass Gott in Christus zu uns kommt.

Im Lehrtext für den Sonntag heißt es im Brief des Paulus an Timotheus: „So sein nun stark, mein Kind, durch die Gnade in Christus Jesus“. In dieser Kraft können wir wachsen.

Sonntags um 10, 01.11.2020

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

das heutige „Sonntags um 10“ ist dem Reformationstag gewidmet und steht unter dem Thema:
            „Frei sein – aus gutem Grund
            Gedanken zum Reformationstag“

Die Bedeutung des Reformationstages für die evangelischen Christen steht im Mittelpunkt. Lassen Sie sich inspirieren!

Wir wünschen Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag!

Es grüßen Sie und Euch herzlich

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas
mit allen, die auch bei der Erstellung dieses Beitrags wieder beteiligt waren

Sonntags um 10, 25.10.2020

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

„Worauf es ankommt.“

Das ist das Thema von „Sonntags um 10“ in dieser Woche, geschmückt mit Lichtbildern durch (Kirchen-)Fenster und untermalt von Variationen des bekannten Liedes „Wohl denen, die da wandeln“.

Vor dem eigenen Computer dürfen Sie, anders als im Gottesdienst, natürlich gerne mitsingen.

Wir wünschen Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag!

Es grüßen Sie und Euch herzlich

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas
mit allen, die auch bei der Erstellung dieses Beitrages wieder beteiligt waren