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Herzlich Willkommen in der Christuskirche zu Athen

Herzlich willkommen auf der Homepage der Evangelischen Kirche Deutscher Sprache in Griechenland!

Wir laden Sie herzlich ein, an unseren Gemeinde-veranstaltungen teilzunehmen und das Leben unserer Gemeinde kennenzulernen.

Ob Sie hier leben oder zu Besuch sind, wir hoffen, dass unsere Kirche für Sie ein einladender Ort der christlichen Liebe und des Verständnisses ist. Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen und laden Sie ein, Ihre Gaben in unser Gemeindeleben einzubringen.

Übrigens: Unsere Kirche verfügt über etliche Gästezimmer, in denen man, in zentraler Lage Athens, für kürzere oder längere Zeit angenehm wohnen kann.
Fragen Sie in unserem Kirchenbüro!

Ihr
Kirchengemeinderat

Sonntags um 10, 24.05.2020

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Athener Kirchengemeinde,

an diesem Sonntag Exaudi verspüren viele Menschen weltweit schon etwas mehr Leichtigkeit als in den Wochen des strengen Lockdowns. Und doch werden wir in den Medien eindringlich gewarnt, die Corona-Pandemie sei noch lange nicht überwunden. Und so haben auch wir uns entschieden, die Kirche noch nicht wieder zu öffnen.

Aber wir durften uns wieder begegnen und haben in der vergangenen Woche als Verantwortliche für diese Kirchengemeinde besprochen, wie es weitergehen könnte. Darüber werden wir Euch zu gegebener Zeit informieren.

Aber bei Allem, was kommen mag, dürfen wir sicher sein, dass Gott uns nicht allein lässt, dass wir nicht alles allein in den Griff bekommen müssen.

Wirf dein Anliegen auf den Herrn…

Aus dem folgenden Beitrag für den Sonntag Exaudi spricht Vertrauen, Erleichterung und Zuversicht.

Alle, die an seiner Erstellung beteiligt waren, wünschen Euch mit uns einen gesegneten Sonntag. Bleibt gesund, behütet und vorsichtig, in der Verantwortung für Euch und füreinander.

Herzliche Grüße
Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Zeichen der Zuversicht 19

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Athener Kirchengemeinde,
heute ist Himmelfahrt…. Gottes Himmel offen halten! Dafür ist Christus gestorben.Und er hat uns den Auftrag gegeben, der Erde treu zu bleiben. Heute und an jedem neuen Tag!Genau so, wie es der katholische Bischof Franz Kamphaus (Bischof von Limburg, 1982 bis 2007) in einer Himmelfahrtspredigt einmal formuliert hat.

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Ich beschwöre euch, bleibt der Erde treu, und glaubt denen nicht, welche euch von überirdischen Hoffnungen reden. Giftmischer sind sie, … Verächter des Lebens…“ So hat es einst Friedrich Nietzsche den Christen ins Stammbuch geschrieben.

So bissig sie klingen – es ist gut, sich dieser Worte zu erinnern, gerade am heutigen Himmelfahrtstag. Wir feiern ja keinen Christus, der sich herausgehalten, abgesetzt und schließlich davongemacht hat. Sondern den, der sich um der Menschen willen Hände und Füße schmutzig gemacht hat. Mit dem Staub der Erde. Mit den Sorgen und Sünden der Leute. Der sich aufs Kreuz legen ließ, um Gottes Himmel offen zu halten über denen, die untergehen in ihrer Arbeit, ihren Terminen, ihren Konflikten oder ihrem Kummer. Wir sind ganz nah bei Christus, wenn wir’s uns gesagt sein lassen: „Bleibt der Erde treu…“

In der Tat: Das ist sein Auftrag, der Sinn seiner Himmelfahrt. Der Himmel liegt nicht über uns, sondern vor uns. Nicht als Fata Morgana, sondern als Aufgabe. Als Ziel. Als Möglichkeit. Und zwar hier auf dieser Welt. Genau da, wo sich unser Leben abspielt. Das heisst nicht, das Paradies auf Erden erwarten; der Himmel fällt nicht mit dieser Welt zusammen, weder jetzt noch in Zukunft. Aber dass es für diese Welt und für jedes einzelne Menschen­­leben Hoffnung gibt – in dieser Zuversicht und in dieser Sorge sollten wir uns von niemand übertreffen lassen. Es macht einen Riesenunterschied, ob wir versuchen, unter einem verschlossenen Himmel irgendwie zurecht zu kommen – oder ob wir Augen haben für Gottes Möglichkeiten: In den kleinen Aufgaben und den Krisen unseres persönlichen Lebens. Und erst recht in den globalen Herausforderungen dieser Erde und in den Konflikten unserer Zeit, die wir nur miteinander bewältigen können oder gar nicht.

„Ihr werdet meine Zeugen sein… bis an die Grenzen der Erde“ (Apg. 1,8). Das ist der Auftrag Christi für uns, der Sinn seiner Himmelfahrt. Unsere große Chance. Unsere unverzichtbare Würde. Wir sind zu etwas gut auf dieser Welt. Der Himmel steht über uns offen, wenn wir der Erde die Treue halten.

Franz Kamphaus

Diese Worte sind doch wohl wahre Worte der Zuversicht.

Bleibt besund und behütet!

Herzliche Grüße

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Sonntags um 10, 17.05.2020

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Athener Kirchengemeinde,

wie schon in den Zeichen der Zuversicht“ am Samstag Vormittag angekündigt, so wollen wir an diesem Sonntag Rogate zum Beten ermutigen, mit Bildern, Musik, einer zweiteiligen Meditation und natürlich dem Gebet selbst.

Im Gebet vereint, egal, wo wir auch an diesem Sonntag um 10 sein mögen.

Wir grüßen Euch herzlich
Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas
und alle, die die Beiträge„Sonntags um 10″ seit einigen Wochen möglich machen

Zeichen der Zuversicht 18

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Kirchengemeinde,

in den vergangenen Wochen waren einige Menschen durch die Corona-Pandemie, durch ihre Ängste und Sorgen, aber auch durch ihre Dankbarkeit dafür, dass sie gesund geblieben sind, für einen Anruf, einen Einkauf, ein Zeichen der Zuversichtso bewegt, dass sie ganz selbstverständlich das getan haben oder tun wollten, was zuvor in unserem so schnellen Leben oft viel zu kurzgekommen war: BETEN. Aber: Wie komme ich in Kontakt mit Gott?

Wird es gehört, was ich zu ihm spreche?

Als Kinder haben wir einfache, manchmal nur zweizeilige Gebete gelernt. Im Kindergarten, im Religionsunterricht, bei Jugendfreizeiten, imKonfirmandenunterricht haben wir auch gebetet. Als Übung, als Impuls, als Regel. Beten stand auf dem Plan. Und später?

Vielen Erwachsenen fällt das Beten schwer. Während einige Menschen am regelmäßigen oder unregelmäßigen Gebet festgehalten haben, es als befreiend empfunden haben, ihr Herz auszuschütten oder in der Stille Gott zu suchen, haben andere Menschen das Beten geradezu verlernt. Der kommende Sonntag Rogate ermutigt zum Gebet.

Auch Jesus hat immer wieder dazu aufgerufen. Vielfältige Formen des Betens finden sich schon in der Bibel: das stürmische und unnachgiebige Gebet, das Gott drängt wie einen Freund, die Bitte um Vergebung, das stellvertretende Einstehen für andere und der Dank. Wer in seinem Namen bittet, so verspricht Jesus, der stößt bei Gott nicht auf taube Ohren.

Und Jesus lehrt seine Jünger das Gebet, das alle anderen Gebete umfasst: das Vaterunser. Es müssen nicht viele Worte sein. Dieses ist genug. Es führt zum Hören auf Gott.

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Vater unser.
Du bist unser Vater,
dir verdanken wir unser Leben.
Dir sagen wir,
worauf wir hoffen,
wonach wir uns sehen,
wovor wir uns fürchten.

Geheiligt werde dein Name.
Wir hoffen darauf,
dass deine Liebe die Welt verwandelt.
Verwandle uns,
damit wir deine Liebe zeigen.

Dein Reich komme.
Wir sehnen uns danach,
dass sich Gerechtigkeit und Frieden küssen.
Schaffe deinem Frieden Raum,
damit die Sanftmütigen das Erdreich besitzen.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Wir fürchten uns davor,
dass Leid und Krankheit kein Ende haben.
Heile die Kranken und behüte die Leidenden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Nicht nur uns,
auch denen, die verzweifelt nach Hilfe rufen,
die vor den Trümmern ihres Lebens stehen
und die sich vor der Zukunft fürchten.
Du bist die Quelle des Lebens,
verbanne den Hunger.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Öffne unsere harten Herzen für die Vergebung.
Öffne die Fäuste der Gewalttäter für die Sanftmut.
Lenke unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Versöhne uns und alle Welt.

Führe uns nicht in Versuchung.
Dein Wort ist das Leben.
Du kannst unsere Herzen verschließen vor Neid, Gier und Hochmut.
Halte uns ab von Hass und Gewalttätigkeit.
Bewahre uns vor den falschen Wegen!

Erlöse uns von dem Bösen
Öffne unsere Augen,
damit wir das Böse hinter seinen Verkleidungen erkennen.
Lass uns dem Bösen widerstehen und
befreie alle, die in der Gewalt des Bösen gefangen sind.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Du rufst uns beim Namen.
Du siehst uns –
wo wir auch sind,
am Küchentisch, in der Kirchenbank, in unseren Kammern.
Bei dir schweigen Angst und Schmerz. Auf dich hoffen wir heute und alle Tage.
In Jesu Namen vertrauen wir uns dir an.

Amen.
Wir wünschen Euch allen einen gesegneten Sonntag Rogate, zu dem Euch wieder eine E-Mail in unserer Reihe „Sonntags um 10″ erwartet.
Herzliche GrüßeDr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Zeichen der Zuversicht 17

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

die DIAKONIE in Deutschland hat heute folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

„Berlin, den 14. Mai 2020 – Jedes Jahr am 15. Mai findet der Internationale Tag der Familie statt. Mit diesem Gedenktag erinnert die UN an die Bedeutung und den Wert von Familie. In diesem Jahr erinnert die UN in ihrem Aufruf daran, dass die Reaktion auf die Corona-Krise eine echte Gelegenheit bietet, die Art und Weise, wie Volkswirtschaften und Gesellschaften funktionieren, zu überdenken und zu verändern, um eine größere Gleichheit für alle zu fördern.

Dazu sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: „Hinter den Familien liegt ein Marathon an Zumutungen wegen der Corona-Pandemie: Geschlossene Schulen und Kitas, Home-Office und Home-Schooling, kein direkter Kontakt mit Großeltern oder Freunden – all das sind enorme Belastungen für alle, die mit Kindern leben.

Zugleich zeigt die Krise eindrucksvoll: Familien sind der Anker, der unsere Gesellschaft nach wie vor stabilisiert. Deshalb brauchen Familien dringend mehr politisches Gehör: für eine familiengerechte Arbeitswelt mit fairen und gleichen Löhnen für Frauen und Männer, für beste Kinderbetreuung, bezahlbaren Wohnraum und wirksame Hilfe, wenn es Probleme gibt.

Auch jetzt in der Krise stimmen die Prioritäten wieder nicht: Viele Eltern und noch mehr Kinder würden sich freuen, wenn sich die Politik genauso viele kreative Gedanken über die Öffnung weiterer Schulen und Kitas machte wie über den Spielbetrieb des Milliardengeschäfts Bundesliga.”

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Auch wir hier in Griechenland haben als Eltern und Großeltern erfahren, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf unsere Familien hatte, immer noch hat und wahrscheinlich noch lange haben wird. In vielen Einzelgesprächen haben wir uns dazu schon am Telefon ausgetauscht. Dabei ist deutlich geworden, welch großes Geschenk es ist, Teil einer Familie zu sein, einander zu haben, vielleicht schon bald wieder sehen und umarmen zu können – trotz aller immer noch gebotenen Sicherheitsvorkehrungen. Und all denen, die keine Familie haben, sei an dieser Stelle versichert, dass auch eine Kirchengemeinde eine familienähnliche Gemeinschaft ist. Vater unser im Himmel…..

Bleibt gesund und zuversichtlich, liebe Schwestern und Brüder, liebe Kinder, Eltern und Großeltern!

Herzliche Grüße

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Sonntags um 10, 10.05.2020

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Kirchengemeinde,

in enger Verbundenheit mit Ihnen und Euch senden wir hier einen kurzen Beitrag, für den Pfarrer i. R. Wolfhart Koeppen aus Passau ein besonderes Gebet geschickt hat, das uns ermutigen soll, dem Herrn ein neues Lied zu singen.


Bleibt gesund und seid gesegnet am Sonntag Kantate und an jedem Tag!
Herzliche Grüße

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Zeichen der Zuversicht 16

Bleib bei uns,
denn es will Abend werden,
und der Tag hat sich geneiget. (Lk 24,29)

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Kirchengemeinde,
ein musikalisches „Zeichen der Zuversicht“. Das Rheinberger Abendlied. Eins der wohl schönsten Abendlieder, das uns nach einem bewölkten und kühlen Donnerstag, mitten in der Corona-Pandemie in die Nacht begleiten soll. Wenn uns Fragen und Sorgen quälen, der Tag sich neigt, wir aber nicht zur Ruhe kommen können, obwohl es um uns herum still wird, dann hilft diese Motette des Liechtensteiner Komponisten und Musikpädagogen Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901). Er kam mit 12 Jahren zur Ausbildung an das Münchner Konservatorium, wo er seine Kommilitonen schnell überflügelte und zahlreiche Werke schuf. Dem erst 19 Jährigen bot das Konservatorium eine Dozentenstelle für Klavier und später für Orgel und Komposition an, die er bis kurz vor seinem Tod ausübte. J.G. Rheinberger komponierte das Abendlied am 9. März 1855, zwei Wochen vor seinem 16. Geburtstag.

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https://youtu.be/TGc__HGwdxk
Wir wünschen Euch und Ihnen allen eine ruhige und behütete Nacht!
Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Sonntags um 10, 03.05.2020

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Athener Kirchengemeinde,

JUBILATE! Wir feiern den Sonntag Jubilate immer noch nicht wieder mit einem Gottesdienst in der Christuskirche. Pfarrerin Iris Kaufmann spricht zu uns. Ziemlich zu Beginn des Beitrags steht ein Foto: Licht bricht durch das Kirchenfenster und fällt auf das Altarkreuz. Ein kräftiger Strahl. Hoffnung schenkend. Ein Grund zu jubilieren. Für uns alle. Übrigens auch für Chris Paraskevopoulos, der der Orgel in der Kirche wieder wundervolle Töne entlockt.

Sie klicken/ Ihr klickt einfach nur auf den unten stehenden Link.

Wir wünschen einen gesegneten Sonntag!
Bleibt/ bleiben sie alle gesund und behütet.
Herzliche Grüße

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Zeichen der Zuversicht 15

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Kirchengemeinde,

ein Besuch bei Kornelia Redlof, die vor fast zwei Jahren zufällig meine Nachbarin wurde. Kornelia ist Malerin und Bildhauerin. Sie schreibt Geschichten, Gebete und Gedichte. Bevor sie meine Nachbarin wurde, hat sie ein paar Monate als Gast im Gemeindehaus gewohnt. Ihre große Liebe und Leidenschaft ist der Kirchgarten, denn sie hat zu allen Talenten auch einen grünen Daumen. Sie wird hoffentlich schon bald die Unterrichtung zumindest einiger unserer Flüchtlinge, die sich für Sprachprüfungen am Goethe Institut vorbereiten,  wieder aufgreifen können.Sie zeigte mir neulich, wie sie die Gemeinde-fernen Tage und Wochen ausgefüllt hat. Zwei ihrer in dieser Zeit entstandenen Bilder haben mich gerührt. Eins möchte ich gern heute mit Ihnen/Euch allen teilen. Es ist so frühlingsfroh in seinen Farben, seine Botschaft zeigt Zuversicht. „Hoffnung auf Sommer und Leben“.

Herr bleibe bei uns jetzt und immerdar! Amen!

Mit diesem Bild grüßen wir Sie/Euch

Hilde Hülsenbeck (Kornelias Nachbarin)

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Info von der Deutschen Botschaft Athen

die griechische Regierung hat einen behutsamen ersten Lockerungsplan veröffentlicht. Für den Komplex der Reisebeschränkungen gibt es noch keinen Zeitplan. Ab Montag (den 04.05.2020) wird eine Maskenpflicht für folgende Bereiche eingeführt werden: Lebensmittelgeschäfte, Friseursalons, Kosmetikstudios und weitere geschlossene Räume – sowohl für die Kunden als auch für die Mitarbeiter.

Anmerkung der Redaktion:
Wir sind heute in einem Geschäft im Athener Zentrum darüber informiert worden, dass ab dem 04.05.2020 neben der Maskenpflicht auch eine Handschuhpflicht gibt.