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Herzlich Willkommen in der Christuskirche zu Athen

Herzlich willkommen auf der Homepage der Evangelischen Kirche Deutscher Sprache in Griechenland!

Wir laden Sie herzlich ein, an unseren Gemeinde-veranstaltungen teilzunehmen und das Leben unserer Gemeinde kennenzulernen.

Ob Sie hier leben oder zu Besuch sind, wir hoffen, dass unsere Kirche für Sie ein einladender Ort der christlichen Liebe und des Verständnisses ist. Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen und laden Sie ein, Ihre Gaben in unser Gemeindeleben einzubringen.

Übrigens: Unsere Kirche verfügt über etliche Gästezimmer, in denen man, in zentraler Lage Athens, für kürzere oder längere Zeit angenehm wohnen kann.
Fragen Sie in unserem Kirchenbüro!

Ihr
Kirchengemeinderat

Sonntags um 10, 05.07.2020

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

die Gemeinde macht Pause – aber unsere Video-Reihe „Sonntags um 10“ wird uns auch durch die Sommerwochen begleiten. An den neun Sonntagen im Juli und August geht es um das Gebet, das die Welt umspannt: das Vaterunser.

Wir freuen uns sehr und sind dankbar, dass der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, uns dafür eine Reihe von neun Besinnungen zur Verfügung gestellt hat – für jeden Sonntag eine Vaterunser-Bitte. Wie immer gibt es dazu Gebete und Psalmen sowie sorgfältig ausgewählte Bilder und Musikbeiträge.

Am kommenden Sonntag geht es um die Anrede: „Vater unser im Himmel“.

Bleibt gesund und behütet!

Herzliche Grüße

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas
mit allen, die an der Erstellung dieses Beitrags beteiligt waren.

Sonntags um 10, 28.06.2020

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Kirchengemeinde,

die Sommerferien haben begonnen. Langsam wird der Flug- und Fährverkehr wieder hochgefahren.

Ja, wir haben Sehnsucht.
Sehnsucht nach all den Orten, an denen wir in den vergangenen Jahren die Schönheit von Gottes Schöpfung erfahren durften.
Aber vielleicht hat ja auch Gott so einen Ort, an dem er besonders gern zuhause ist…
Lobe den Herrn, meine Seele!

Es grüßen Euch herzlich

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas
mit allen, die an der Erstellung dieses Beitrages beteiligt waren

Sonntags um 10, 21.06.2020

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

Freundlich sein tut einfach gut!
Unter diesem Thema steht die heutige Ausgabe von „Sonntags um 10“.
Nehmt es mit in die anstehende Sommerzeit und lasst uns vereint bleiben wo immer Euch diese Aussage empfangen mag.

mit herzlichen Grüßen

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas
und alle, die an der Erstellung dieses Beitrags beteiligt waren

Sonntags um 10, 14.06.2020

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

Welch einen schönen Auftrag hält dieser Sonntag für uns bereit. Für jeden und jede von uns. Wir sollen Vertreterinnen und Vertreter Jesu auf Erden sein. Gut ausgestattet mit Glaube, Hoffnung und Liebe.
Gott, lass uns zum Segen werden!

Es grüßen Euch herzlich mit allen, die an der Erstellung dieses Beitrags beteiligt waren
Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Sonntags um 10, 07.06.2020

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

der erste Sonntag nach Pfingsten, Trinitatis! Wir feiern die Dreieinigkeit Gottes! Mit Psalm, Musik, Gebet und Worten, die uns zum Nachdenken anregen, Zuversicht, Freude und Gewissheit schenken sollen.

Habt alle einen gesegneten Sonntag!

Es grüßen Euch herzlich

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas mit allen, die auch bei der Erstellung dieses Beitrags wieder beteiligt waren

Sonntags um 10, 31.05.2020

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,


kommt alle mit auf die Reise von Babylon nach Pfingsten!
Am Pfingstsonntag 2020 um 10! Mit Musik, Lesungen und im Gebet.
Diesen Weg von Babylon nach Pfingsten dürfen wir gemeinsam gehen.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
FROHE PFINGSTEN!
Es grüßen Euch herzlich

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas
mit allen, die an dem Beitrag auch für diesen Sonntag wieder beteiligt waren

Sonntags um 10, 24.05.2020

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Athener Kirchengemeinde,

an diesem Sonntag Exaudi verspüren viele Menschen weltweit schon etwas mehr Leichtigkeit als in den Wochen des strengen Lockdowns. Und doch werden wir in den Medien eindringlich gewarnt, die Corona-Pandemie sei noch lange nicht überwunden. Und so haben auch wir uns entschieden, die Kirche noch nicht wieder zu öffnen.

Aber wir durften uns wieder begegnen und haben in der vergangenen Woche als Verantwortliche für diese Kirchengemeinde besprochen, wie es weitergehen könnte. Darüber werden wir Euch zu gegebener Zeit informieren.

Aber bei Allem, was kommen mag, dürfen wir sicher sein, dass Gott uns nicht allein lässt, dass wir nicht alles allein in den Griff bekommen müssen.

Wirf dein Anliegen auf den Herrn…

Aus dem folgenden Beitrag für den Sonntag Exaudi spricht Vertrauen, Erleichterung und Zuversicht.

Alle, die an seiner Erstellung beteiligt waren, wünschen Euch mit uns einen gesegneten Sonntag. Bleibt gesund, behütet und vorsichtig, in der Verantwortung für Euch und füreinander.

Herzliche Grüße
Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Zeichen der Zuversicht 19

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Athener Kirchengemeinde,
heute ist Himmelfahrt…. Gottes Himmel offen halten! Dafür ist Christus gestorben.Und er hat uns den Auftrag gegeben, der Erde treu zu bleiben. Heute und an jedem neuen Tag!Genau so, wie es der katholische Bischof Franz Kamphaus (Bischof von Limburg, 1982 bis 2007) in einer Himmelfahrtspredigt einmal formuliert hat.

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Ich beschwöre euch, bleibt der Erde treu, und glaubt denen nicht, welche euch von überirdischen Hoffnungen reden. Giftmischer sind sie, … Verächter des Lebens…“ So hat es einst Friedrich Nietzsche den Christen ins Stammbuch geschrieben.

So bissig sie klingen – es ist gut, sich dieser Worte zu erinnern, gerade am heutigen Himmelfahrtstag. Wir feiern ja keinen Christus, der sich herausgehalten, abgesetzt und schließlich davongemacht hat. Sondern den, der sich um der Menschen willen Hände und Füße schmutzig gemacht hat. Mit dem Staub der Erde. Mit den Sorgen und Sünden der Leute. Der sich aufs Kreuz legen ließ, um Gottes Himmel offen zu halten über denen, die untergehen in ihrer Arbeit, ihren Terminen, ihren Konflikten oder ihrem Kummer. Wir sind ganz nah bei Christus, wenn wir’s uns gesagt sein lassen: „Bleibt der Erde treu…“

In der Tat: Das ist sein Auftrag, der Sinn seiner Himmelfahrt. Der Himmel liegt nicht über uns, sondern vor uns. Nicht als Fata Morgana, sondern als Aufgabe. Als Ziel. Als Möglichkeit. Und zwar hier auf dieser Welt. Genau da, wo sich unser Leben abspielt. Das heisst nicht, das Paradies auf Erden erwarten; der Himmel fällt nicht mit dieser Welt zusammen, weder jetzt noch in Zukunft. Aber dass es für diese Welt und für jedes einzelne Menschen­­leben Hoffnung gibt – in dieser Zuversicht und in dieser Sorge sollten wir uns von niemand übertreffen lassen. Es macht einen Riesenunterschied, ob wir versuchen, unter einem verschlossenen Himmel irgendwie zurecht zu kommen – oder ob wir Augen haben für Gottes Möglichkeiten: In den kleinen Aufgaben und den Krisen unseres persönlichen Lebens. Und erst recht in den globalen Herausforderungen dieser Erde und in den Konflikten unserer Zeit, die wir nur miteinander bewältigen können oder gar nicht.

„Ihr werdet meine Zeugen sein… bis an die Grenzen der Erde“ (Apg. 1,8). Das ist der Auftrag Christi für uns, der Sinn seiner Himmelfahrt. Unsere große Chance. Unsere unverzichtbare Würde. Wir sind zu etwas gut auf dieser Welt. Der Himmel steht über uns offen, wenn wir der Erde die Treue halten.

Franz Kamphaus

Diese Worte sind doch wohl wahre Worte der Zuversicht.

Bleibt besund und behütet!

Herzliche Grüße

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Sonntags um 10, 17.05.2020

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Athener Kirchengemeinde,

wie schon in den Zeichen der Zuversicht“ am Samstag Vormittag angekündigt, so wollen wir an diesem Sonntag Rogate zum Beten ermutigen, mit Bildern, Musik, einer zweiteiligen Meditation und natürlich dem Gebet selbst.

Im Gebet vereint, egal, wo wir auch an diesem Sonntag um 10 sein mögen.

Wir grüßen Euch herzlich
Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas
und alle, die die Beiträge„Sonntags um 10″ seit einigen Wochen möglich machen

Zeichen der Zuversicht 18

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Kirchengemeinde,

in den vergangenen Wochen waren einige Menschen durch die Corona-Pandemie, durch ihre Ängste und Sorgen, aber auch durch ihre Dankbarkeit dafür, dass sie gesund geblieben sind, für einen Anruf, einen Einkauf, ein Zeichen der Zuversichtso bewegt, dass sie ganz selbstverständlich das getan haben oder tun wollten, was zuvor in unserem so schnellen Leben oft viel zu kurzgekommen war: BETEN. Aber: Wie komme ich in Kontakt mit Gott?

Wird es gehört, was ich zu ihm spreche?

Als Kinder haben wir einfache, manchmal nur zweizeilige Gebete gelernt. Im Kindergarten, im Religionsunterricht, bei Jugendfreizeiten, imKonfirmandenunterricht haben wir auch gebetet. Als Übung, als Impuls, als Regel. Beten stand auf dem Plan. Und später?

Vielen Erwachsenen fällt das Beten schwer. Während einige Menschen am regelmäßigen oder unregelmäßigen Gebet festgehalten haben, es als befreiend empfunden haben, ihr Herz auszuschütten oder in der Stille Gott zu suchen, haben andere Menschen das Beten geradezu verlernt. Der kommende Sonntag Rogate ermutigt zum Gebet.

Auch Jesus hat immer wieder dazu aufgerufen. Vielfältige Formen des Betens finden sich schon in der Bibel: das stürmische und unnachgiebige Gebet, das Gott drängt wie einen Freund, die Bitte um Vergebung, das stellvertretende Einstehen für andere und der Dank. Wer in seinem Namen bittet, so verspricht Jesus, der stößt bei Gott nicht auf taube Ohren.

Und Jesus lehrt seine Jünger das Gebet, das alle anderen Gebete umfasst: das Vaterunser. Es müssen nicht viele Worte sein. Dieses ist genug. Es führt zum Hören auf Gott.

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Vater unser.
Du bist unser Vater,
dir verdanken wir unser Leben.
Dir sagen wir,
worauf wir hoffen,
wonach wir uns sehen,
wovor wir uns fürchten.

Geheiligt werde dein Name.
Wir hoffen darauf,
dass deine Liebe die Welt verwandelt.
Verwandle uns,
damit wir deine Liebe zeigen.

Dein Reich komme.
Wir sehnen uns danach,
dass sich Gerechtigkeit und Frieden küssen.
Schaffe deinem Frieden Raum,
damit die Sanftmütigen das Erdreich besitzen.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Wir fürchten uns davor,
dass Leid und Krankheit kein Ende haben.
Heile die Kranken und behüte die Leidenden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Nicht nur uns,
auch denen, die verzweifelt nach Hilfe rufen,
die vor den Trümmern ihres Lebens stehen
und die sich vor der Zukunft fürchten.
Du bist die Quelle des Lebens,
verbanne den Hunger.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Öffne unsere harten Herzen für die Vergebung.
Öffne die Fäuste der Gewalttäter für die Sanftmut.
Lenke unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Versöhne uns und alle Welt.

Führe uns nicht in Versuchung.
Dein Wort ist das Leben.
Du kannst unsere Herzen verschließen vor Neid, Gier und Hochmut.
Halte uns ab von Hass und Gewalttätigkeit.
Bewahre uns vor den falschen Wegen!

Erlöse uns von dem Bösen
Öffne unsere Augen,
damit wir das Böse hinter seinen Verkleidungen erkennen.
Lass uns dem Bösen widerstehen und
befreie alle, die in der Gewalt des Bösen gefangen sind.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Du rufst uns beim Namen.
Du siehst uns –
wo wir auch sind,
am Küchentisch, in der Kirchenbank, in unseren Kammern.
Bei dir schweigen Angst und Schmerz. Auf dich hoffen wir heute und alle Tage.
In Jesu Namen vertrauen wir uns dir an.

Amen.
Wir wünschen Euch allen einen gesegneten Sonntag Rogate, zu dem Euch wieder eine E-Mail in unserer Reihe „Sonntags um 10″ erwartet.
Herzliche GrüßeDr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas