Zeichen der Zuversicht 12

Ich glaube,
dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen,
die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. 
Aber er gibt sie nicht im Voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst
vor der Zukunft überwunden sein.

Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete
und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

vor 75 Jahren, am 9. April 1945 wurde Dietrich Bonhoeffer, ein maßgeblicher Vertreter des kirchlichen Widerstands im Dritten Reich, im KZ Flossenbürg ermordet.

Sein „Glaubensbekenntnis“ (1934) hat Generationen berührt und bewegt. Die Zuversicht und das Gottvertrauen, die es ausstrahlt, tun uns auch heute gut – zumal in der gegenwärtigen Situation.

Wir wünschen Euch und Euren Familien einen gesegneten zweiten Ostertag!

Christ ist erstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden.

Herzliche Grüße

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Zeichen der Zuversicht 11

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

der frühere Athener Pfarrer Jürgen Henning hat uns heute mit einem Gebet und einem Gruß aus Beirut bedacht. Wir möchten gern beides mit Euch teilen.

Im Folgenden findet Ihr einen Link, den Ihr markieren und dann öffnen könnt. Chris Paraskevopoulos hat Zuhause auf seiner Orgel für unsere Kirchengemeinde einen Choral eingespielt als „Zeichen der Zuversicht“. Gern hätte Chris auf der Orgel in der Kirche für uns diesen Choral gespielt. Aber aus Sicherheitsgründen begnügt er sich vorübergehend mit der heimischen Orgel. Er und wir bleiben zuversichtlich, dass schon bald wieder die Orgel in unserer Christuskirche erklingen kann.
https://www.youtube.com/watch?v=s_axmgSTgNc&authuser=0
Mit herzlichen Grüßen, bleibt gesund und behütet!
Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Liebe Freunde in Christus, so habe ich euch früher immer angeredet im Gemeindeblatt.
In diesen schwierigen Wochen denke ich viel auch an euch. Wir sind nun alle verbunden,
Menschen über den ganzen Erdball im Umgang mit der Bedrohung durch das Virus. Als
Christen aber eint uns mehr noch die Hoffnung. Vergessen wir es nie: Gott!
Was immer geschieht, bei ihm sind wir gut aufgehoben. Vertrauen wir uns und einander ihm
an. Gott behüte euch!
Liebe Grüße Jürgen

Herr, mach uns zu Boten deines Friedens,
dass wir Liebe üben, wo man sich hasst, / dass wir verzeihen, wo man sich beleidigt,
dass wir verbinden, wo Streit ist, / dass wir die Wahrheit sagen, wo Irrtum herrscht,
dass wir Hoffnung wecken, wo Verzweiflung quält, / dass wir Freude bringen, wo Kummer
wohnt.
Wir beten für die Menschen, die von der Lungenkrankheit COVID 19 betroffen sind,
Lass die Kranken Heilung finden, die Sterbenden halte geborgen, Ärzte und Pflegende stärke.
Wir denken an die Menschen, die vom Krieg betroffen sind.
Überwinde den Hass in der Welt. Öffne Wege zur Versöhnung.
Wir beten für die Menschen, die besondere politische Verantwortung tragen.
Hilf ihnen, gerecht und geduldig ihre Arbeit zu tun.
Wir denken an die Menschen um uns, die leiden: die Überarbeiteten, die Kranken, die
Verbitterten.

Wecke Hoffnung in ihnen. Lass sie jemanden finden, der ihnen hilft.
Wir verbinden uns mit allen Christen auf Erden, mit allen Menschen, die dich suchen.
Lass sie alle deine Güte erfahren, dass sie dir danken.
Herr, lass uns trachten,
nicht, dass wir getröstet werden, sondern dass wir trösten,
nicht, dass wir verstanden werden, sondern dass wir verstehen,
nicht, dass wir geliebt werden, sondern dass wir lieben.
Denn wer hingibt, der empfängt, / wer sich selbst vergisst, der findet,
wer verzeiht, dem wird verziehen, / und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.
AMEN.

Zeichen der Zuversicht 10

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!
so fangen sie an, unsere Gottesdienste. In der Regel. Die Regel ist aber durch Corona außer Kraft gesetzt. Auch kein Gottesdienst an diesem Sonntag Palmarum, so aber doch ein gemeinsames Gebet aller, die sich in und mit der Gemeinde Athen verbunden fühlen.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!In wessen Namen hast du eigentlich gesagt:„Fürchte dich nicht!“?Warst du es, Vater? So einen Schöpfer braucht die Welt, das ist mal ein Grundton!Warst du es, Jesus? Nach so einem himmlisch greifbaren Freund sehne ich mich, das zählt!Warst du es, Geist? So müsste mein Herz schlagen, das ist ein Rhythmus, der mein Herz belebt und mein Hoffen beflügelt.Gott, du und du und du – du sagst zu mir: Fürchte dich nicht! Danke! Amen.

Mit diesem Gebet, das uns Pfarrer i.R. Wolfhard Köppen geschickt hat, wünschen wir Ihnen einen gesegneten Palmsonntag. Bleiben Sie, Ihre Familien und Freunde weiterhin gesund und behütet.

Im Anhang finden Sie wieder das Glockengeläut der Athener Christuskirche und einen Palmzweig an besonderem Ort zum besonderen Gedenken.

Mit herzlichen Grüßen

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Wichtige Information

Liebe Gemeinde,

Die Deutsche Botschaft hat uns wie folgt informiert:

zu Ihrer Information die derzeit geltenen Beschränkungen in Bezug auf Flüge von und nach Deutschland:

Von der grc Zivilluftfahrtbehörde wurde ein sog. NOTAM (Notice to Airman) veröffentlicht, mit dem eine vorübergehende Luftraumbeschränkung bekannt gegeben wird. Danach werden alle Passagierflüge von und nach Deutschland vom 29.03. um 6:00 bis 15.04. um 6:00 eingestellt.

Es gelten folgende Ausnahmen: Fracht, medizinische Hilfsgüter und Personal, ferry (nur Crew, betanken),humanitäre Flüge, Regierung, Notfall, Militär, Frontex, Flüge für die Rückkehr von Griechen aus dem Ausland sowie Passagierflüge von Deutschland nach Athen (nicht umgekehrt, kein Abflug gestattet).

Text hier: http://www.ypa.gr/news/notam-gia-anastolh-pthsewn-ews-tis-15-aprilioy-2020-apo-kai-pros-ollandia-kai-germania-epitrepontai-mono-oi-afijeis-apo-germania-gia-to-aerodromio-ths-a8hnas-eley8erios-benizelos

Es gibt Reisemöglichkeiten nach Deutschland mit Umsteigen über Brüssel (ggf. auch über Zürich).

Brief des Botschafters Dr. Ernst Reichel an seine Landsleute in Griechenland

wie in Deutschland sind wir auch in Griechenland mit der unsicheren und unübersichtlichen Lage angesichts der weltweiten Ausbreitung des Covid19-Virus konfrontiert. Die griechische Regierung hat rasche und entschlossene Maßnahmen getroffen, die Sie und Ihre Familien in Ihrer gewohnten Lebensweise einschränken und Sie zwingen, Ihre Pläne und Verhaltensweisen vorübergehend zu ändern.
Mein Appell an Sie ist: Bitte haben Sie Verständnis für die Maßnahmen, und folgen Sie den Handlungsanweisungen, aus Rücksicht auf andere und auf sich selbst. Das gilt für die Aufforderung, unnötige soziale Kontakte zu vermeiden, wie für hygienische Schutzmaßnahmen. Unterrichten Sie sich regelmäßig über die jeweils gültigen Maßregeln auf der Webseite der griechischen Regierung oder in den Sondersendungen des griechischen Fernsehens. Zusammenfassende Informationen auf Deutsch haben wir auf unserer Webseite www.griechenland.diplo.de/corona für Sie zusammengestellt.
Die Botschaft in Athen und das Generalkonsulat in Thessaloniki sind auch in dieser schwierigen Situation für Sie da. Den Maßnahmen der griechischen Regierung zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus müssen allerdings auch wir Rechnung tragen, und dies bringt organisatorische Umstellungen auch für unser Dienstleistungsangebot mit sich. Bis auf weiteres können wir leider nur unaufschiebbare konsularische Dienstleistungen erbringen. Bitte wenden Sie sich nur mit dringenden Anliegen an uns. Bitte nutzen sie hierfür das Telefon oder die Mail. Hinweise zu unserer Erreichbarkeit und weitere Informationen, insbesondere die laufend aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweise, finden Sie auf der Webseite der deutschen Auslandsvertretungen in Griechenland: www.griechenland.diplo.de
Falls Sie sich vorübergehend in Griechenland aufhalten, als Tourist oder als Geschäftsreisender, empfehle ich Ihnen, den Besuch zu verkürzen und an Ihren Wohnort in Deutschland zurückzukehren. Wenden Sie sich hierzu in erster Linie an Ihren Reiseveranstalter oder Ihre Fluglinie. Falls Sie aktuell eine nicht notwendige, touristische Reise nach Griechenland planen, beachten Sie bitte, dass das Auswärtige Amt hiervor warnt, denn Ihre Rückreise kann nicht garantiert werden. Außerdem sind nach Griechenland einreisende Personen verpflichtet, sich 14 Tage in Hausquarantäne zu begeben.
Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben, rufen Sie die griechische Gesundheitsbehörde EODY unter 1135 an und lassen Sie sich zum weiteren Vorgehen beraten. Auf unserer Webseite finden Sie die Liste mit den 13 Referenzkrankenhäusern, die im Notfall Erkrankte aufnehmen.
Prüfen Sie auch, ob Sie über Ihre Mobiltelefone die Funktion „Notrufnachrichten empfangen“ eingestellt haben, so können Sie aktuelle Meldungen über den europäischen Krisenwarnmechanismus 112 erhalten. In der vergangenen Woche wurde auf diesem Weg z.B. die Aufforderung an Risikogruppen versandt, möglichst zu Hause zu bleiben.
Bleiben Sie gesund!
Ihr
Ernst Reichel
Botschafter

Die Orginalbotschaft können Sie hier lesen.
Wir bitten um Nachsicht, dass das Format nicht dem Orginal entspricht.

Kanzelabkündigung der Bayer. Kirche für Sonntag, 15. März.

Das ist die offizielle Kanzelabkündigung der Bayer. Kirche für kommenden Sonntag, 15. März. – Finde ich differenziert und hilfreich.
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit” (2.Timotheus 1,7). Liebe und Besonnenheit – was heißt das für unser Handeln gegen die Ausbreitung des Corona-Virus?
Viele von uns müssen gegenwärtig schwierige und teilweise schmerzliche Entscheidungen treffen. Welche Veranstaltungen können stattfinden? Welche müssen wir absagen? Wieviel Vorsicht ist in unseren persönlichen Beziehungen im Umgang mit andren Menschen geboten? Können wir überhaupt noch jemanden körperlich berühren? Und gerade wenn es auch um andere Menschen geht: Wie können wir das richtige Maß zwischen zuversichtlicher Gelassenheit und Leichtsinn finden?
Sie haben es vermutlich in der Presse gelesen: wir haben die konstituierende Tagung der neuen Landessynode vom 22.-26. März in Bayreuth schweren Herzens bis auf Weiteres verschoben. Mit dieser Entscheidung beteiligen wir uns an den allgemeinen Präventionsbemühungen gegen die weitere Verbreitung des Corona-Virus. Auch andere kirchliche Veranstaltungen und große Gottesdienste müssen abgesagt werden. Auch bei Ihnen in den Gemeinden werden die damit verbundenen schwierigen Abwägungen zu treffen sein.
Auch in unserem persönlichen Verhalten brauchen wir die Kraft, Liebe und Besonnenheit, von der Paulus spricht. Die Liebe drängt nach der Umarmung oder zumindest dem Handschlag. Die Besonnenheit lässt uns das freundliche Zunicken vorziehen – oder auch den Stups mit dem Ellenbogen als neue Form der Begrüßung. Die Liebe zeigt uns aber ganz bestimmt den richtigen Weg. Die Liebe sagt: Rücksicht auf andere ist wichtiger als die eigene Gelassenheit.
Wenn wir jetzt unerwartet mehr Zeit haben durch abgesagte Veranstaltungen oder weil wir zuhause bleiben müssen, dann können wir sie nutzen für Besinnung, Gebet, Psalmenmeditation, Auftanken und Gemeinschaft mit lieben Menschen.
Wir denken an die Menschen, die gesundheitlich mit den Folgen des Virus kämpfen. Wir denken auch an die Menschen, die spürbar unter den wirtschaftlichen Konsequenzen des Virus zu leiden haben. Menschen haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Geschäftsleute bangen um das wirtschaftliche Überleben. Für sie alle und für uns selbst wollen wir beten: „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
Als Christen leben wir nicht aus der Angst, sondern aus dem Vertrauen. Bei allem was jetzt an Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen ist, wissen wir: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.” Das ist die beste Voraussetzung, jetzt das Richtige zu tun, um Gefahren für die Zukunft zu vermeiden und gleichzeitig tief in der Seele zu spüren: Gott ist bei uns jeden Tag. Auf ihn vertrauen wir, egal, was kommt.
Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof“

Mitteilung

Liebe Mitglieder und Freunde der Evangelischen Kirchengemeinde in Athen,

Nach zwei Tagen der konstruktiven Gespräche zwischen allen Verantwortlichen der Evangelischen Kirchengemeinde Deutscher Sprache in Athen und Vertretern der EKD ist ein Anfang zum Neuanfang geschafft. Die Vorstände der beiden Körperschaften Verein und Religiöse Juristische Person vereinbarten die Gründung einer gemeinsamen Interims-Arbeitsgemeinschaft.

Diese Arbeitsgemeinschaft wird den Prozess einer weiteren Einigung organisieren, an dessen Ende die tatsächliche gemeinschaftliche Leitung der Athener Kirchengemeinde stehen soll. Für die dafür erforderlichen Schritte wurden konkrete Termine vereinbart.

Die Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland haben zugesagt, diesen Prozess durch die befristete Beauftragung eines Pfarrers zum April 2020 zu unterstützen.

Nach dem gemeinsam gefeierten Abendmahlsgottesdienst am Sonntag, dem 26. Januar 2020 unterzeichneten beide Vorstände und die EKD eine Erklärung zum weiteren Vorgehen. Mit Erleichterung und in großer Zuversicht konnten so die Weichen gestellt werden, um die Gemeinde wieder zusammenwachsen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

für den Verein und die Religiöse Juristische Person der EVANGELISCHEN KIRCHE DEUTSCHER SPRACHE IN GRIECHENLAND

die jeweils 1. Vorsitzenden
Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas

Gesegnetes Jahr 2020

Liebe Besucher unser Internetseite,

unsere Internetpräsenz hatte vorübergehend technische Schwierigkeiten. Das war zwar von außen nicht zu bemerken, aber wir konnten keine neuen Beiträge, Bilder,…. bereitstellen. Jetzt funktioniert sie wieder und wir holen es nach.

Und in dem Zug möchten wir Ihnen und Ihren Angehörigen noch ein gesegnetes, gesundes und verletzungsfreies Jahr 2020 wünschen.

Interessante Informationen zur Geschichte der nicht deutschsprachigen evangelischen Christen in Griechenland

Die älteste und wohl bekannteste Evangelische Kirche in Athen ist im Jahr 1871, von Michalis Kalopothakis (1825-1911) gegründet worden. Er wurde in Mani, Peloponnes geboren, wo im Jahr 1835 zwei Philhellenen aus USA, G. W. Leyburn und S. Houston, kurz nach der Unabhängigkeit des Landes von den Ottomanen, eine Schule für griechische Kinder gegründet hatten. Der 10jährige Kalopothakis besuchte diese Schule, bei der jeden Tag die Bibel gelesen und gelehrt wurde. Nach seinem Medizinstudium in Athen und einer kurzen Ausübung des Arztberufes, ging er nach New York und besuchte das Theologische Seminar der Universität von Columbia. Zurück in Griechenland gründete er eine evangelische Gemeinde. „Die Nation braucht geistliche Aufklärung und Reformation und dies kann nur auf der Basis der Bibel geschehen“. Ein weiterer Zweig der evangelischen Gemeinden in Griechenland hat seine Wurzeln bei griechischen Flüchtlingen aus Kleinasien, die 1923, nach dem erzwungenen Bevölkerungsaustausch mit der Türkei, nach Griechenland kamen. Es gab damals ca.35 Griechische Evangelische Gemeinden in Kleinasien und Pontos, die von amerikanischen und britischen Missionaren Anfang des 19. Jahrhunderts gegründet worden waren. Die Missionare wollten das Ottomanische Reich christianisieren und die griechischen Evangelischen Gemeinde gelten sozusagen als Nebenprodukt dieser Bewegung. Als diese griechischen Flüchtlinge nach Griechenland kamen, gründeten sie überall ihre evangelischen Kirchen. Sie sind vielerorts auf dem Festland und auf Inseln zu finden.

Eine andere evangelische Bewegung in Griechenland, die der Freien Evangelischen Gemeinden, hat ihre Wurzeln in einer kleinen Gruppe von jungen griechischen Studenten in Athen, die im Jahr 1910 zusammenkamen, um zusammen die Bibel zu lesen. Sie sehnten sich nach der Wahrheit des Evangeliums. Der bekannteste von ihnen war der Mathematiker Kostas Metallinos, der auch als der Gründer der Freien Evangelischen Gemeinden Griechenlands im Jahr 1948, gilt.