Zeichen der Zuversicht 12

Ich glaube,
dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen,
die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. 
Aber er gibt sie nicht im Voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst
vor der Zukunft überwunden sein.

Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete
und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Liebe Mitglieder und Freunde der Athener Kirchengemeinde,

vor 75 Jahren, am 9. April 1945 wurde Dietrich Bonhoeffer, ein maßgeblicher Vertreter des kirchlichen Widerstands im Dritten Reich, im KZ Flossenbürg ermordet.

Sein „Glaubensbekenntnis“ (1934) hat Generationen berührt und bewegt. Die Zuversicht und das Gottvertrauen, die es ausstrahlt, tun uns auch heute gut – zumal in der gegenwärtigen Situation.

Wir wünschen Euch und Euren Familien einen gesegneten zweiten Ostertag!

Christ ist erstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden.

Herzliche Grüße

Dr. Silke Weißker-Vorgias und Vera Sficas